Münchener Ruder- und Segelverein "Bayern" von 1910 e.V.
MRSV

Aktuelles

Rose vom Wörthersee
Bericht vom 13. Oktober 2011

Am Freitag, den 7. Oktober, ging es nach der Schule für sieben Junioren A und B der Ruderjugend des MRSV mit Jonathan Bischoff und Eva Rathgeb an den Wörthersee im schon winterlichen Österreich. Hier wurde am Tag darauf die 16 km Langstrecke „Rose vom Wörthersee“ ausgetragen. Für alle Ruderer der Jugend war die Regatta mit 320 Startern in allen Altersklassen neu.

Samstagfrüh ließen unsere Ruderer die Boote auf dem mit Nebelschwaden überzogenen See zu Wasser. Um 11:00 Uhr erfolgte der Start der ersten Abteilung mit 22 internationalen Ruderern, von denen der MRSV sieben Junioren stellte.

Gleich zu Anfang konnten sich einige starke ausländische Kaderathleten absetzen. Dahinter folgte die Dreierabteilung mit Adam Eick, Constantin Gadilhe und Lukas Geiger, welche bis einige Kilometer vor Schluss eng zusammen blieb. Constantin konnte sich kurz vor Schluss von Lukas und Adam absetzen, wurde jedoch im Schlusssprint noch von Adam überholt, fuhr jedoch vor Lukas ins Ziel.

Vincent Meißner passierte kurze Zeit später nach einem sehr konstanten Rennen mit ungewohntem Einer die Ziellinie. Matthias Bähner konnte als eindeutiges Leichtgewicht einige Plätze gegen die schwere Konkurrenz gutmachen und fuhr die fünftbeste Zeit der MRSV Jugend. Peter Mederer versuchte lange Zeit an Matthias dranzubleiben, musste aber wegen technischer Schwierigkeiten abreißen lassen und fuhr als jüngster Teilnehmer die sechstbeste MRSV-Zeit.

Jonas Dierkopf konnte als Sprinter seine Leistungen aus dem Riemenrudern nicht in den Einer übertragen und fuhr leider als letzter MRSV Ruderer durch das Ziel.

In der Wertung der Junioren A belegten Constantin, Lukas und Vincent leider die hinteren drei Plätze und mussten so der starken, teils älteren, durchgehend ausländischen Konkurrenz den Vortritt lassen. Ähnlich erging es Matthias, Peter und Jonas bei den Junioren B, welche sich der ebenfalls starken Konkurrenz beugen mussten.

Adam Eick zeigte trotz wenig Training im Einer eine Glanzleistung und sicherte sich den dritten Platz mit nur vier Sekunden Abstand zum erstplatzierten Boot. Alles in allem ein spannendes Erlebnis, bei dem alle Ruderer an Erfahrung gewannen und sich nach den letzten Sprintregatten untereinander bei einer extremen Langstrecke messen konnten.

Nicht zu vergessen: Jonathan und Eva leisteten super Arbeit, indem sie wie bei jeder Regatta alles perfekt organisierten und so die Regatta erst ermöglichten.

Datum: 13.10.2011 - Text: Lukas Geiger/Constantin Gadilhe