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Schnelle Rennen bei Wind und Kälte in Amsterdam

am 9./10. März 2019 beim Heineken Roeivierkamp

Am 9. und 10. März fand in Amsterdam zum 47. Mal der Heineken Roeivierkamp statt. Bei dem Event starten hauptsächlich Achter in vier Rennen über die Distanzen 5000 Meter, 2000 Meter, 750 Meter und 250 Meter. Für jedes Rennen bekommen die Mannschaften anhand ihrer Zeit Punkte, welche addiert zu einem Gesamtergebnis führen. Es gewinnt das Team mit den wenigsten Punkten nach vier Rennen.

Die Mannschaft aus Simon Pinzek (Steuermann), Julian Ritter, Maximilian Meister (alle drei RGM), Christoph Rieß, Dominik Rieß (beide RRK), Lorenz Wallner, Theis Hagemeister (beide MRC), Eric Welzel und Constantin Gadilhe (beide MRSV) startete in der 2. Kategorie für Männer-Achter. In einem sehr internationalen Feld mit 54 Booten (11 deutsche Boote) konnten wir am Ende den 22. Platz (2. deutsches Boot) belegen und uns auf der europäischen Achterbühne beachtenswert schlagen.

Schon vor dem Wochenende sagten die Wetterberichte viel Wind voraus, sodass bereits vor dem ersten Rennen die Rennleitung beschloss Änderungen am Zeitplan vorzunehmen. Weitere Änderungen und Absagen einiger Rennen begleiteten uns dann das ganze Wochenende. Am Ende konnten wir aber über die 750 Meter am Samstagnachmittag und 2500 Meter und 250 Meter am Sonntagvormittag unser Können zeigen. Für unsere Kategorie fiel das Rennen über die 5000 Meter leider aus. Andere Kategorien mussten aber noch deutlich mehr Aausfälle akzeptieren. Mit dieser Lösung reagierten die Organisatoren aber verantwortungsvoll auf die Situation und achteten auf die Sicherheit aller Teilnehmer.

Über die 750 Meter, die wir im 1-gegen-1 gegen eine Mannschaft aus Glasgow gefahren sind, erreichten wir die 17. Zeit und sicherten uns damit für die folgenden Rennen am Sonntag einen guten Startplatz. Am zweiten Tag ging es dann auf der kurvigen Amstel nacheinander im Abschnitt von ca. 20
Sekunden über 2500 Meter auf die Strecke. In einem tollen Rennen und durch die hervorragende Leistung unseres Steuermanns konnten wir den 23. Platz erreichen. Durch die geringen Abstände im Ziel haben wir aber kaum Plätze in der Gesamtwertung verloren.

Nach den 2500 Meter sammelten sich alle Boote vor dem Clubhaus des Veranstalters A.S.R. Nereus und fuhren im 1-gegen-1 die 250 Meter. Nach einigen Verzögerungen und langem Warten im kalten Wind durften wir gegen die Mannschaft aus Portugal unser Rennen fahren. Wir waren lange auf gleicher Höhe mit unseren Konkurrenten aus Portugal, blieben aber kurz vor dem Ziel durch einen Fehler hängen und verloren damit wichtige Zeit zu unseren Konkurrenten. Leider wurden wir dadurch in der Gesamtwertung ein paar Plätze nach hinten auf den 22. Platz geschoben. Wir sind dennoch sehr zufrieden mit unserer Leistung und konnten einige Erfahrungen für unser nächstes Rennen in London am 30. März mitnehmen.

Bericht: Constantin Gadilhe

Das Gesamtergebnis kann hier abgerufen werden.