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Rudern auf dem Vierwaldstätter See

08.09.2017:

Offensichtlich ist es uns auf unserem heimischen See dann doch zu langweilig, dass wir immer wieder unterwegs sein wollen, andere Reviere zu "berudern" und deshalb setzten wir in diesem Jahr neben anderen Zielen auch den Vierwaldstätter See auf die Routenplanung.

 

Rudern Vierwaldstätter See
Rudern auf dem Vierwaldstätter See

Eines schönen Freitags im Juli haben wir uns also aufgemacht in die Schweiz. Wie sich sehr schnell herausstellen sollte: ein Land, grundsolide und sehr beständig! Schon auf unserem Weg dorthin war es warm – um nicht zu schreiben heiß, sehr heiß, aber immerhin gab es an der Grenze (wie schon bei prominenten "Vor-Reisenden") auch keine Probleme.

Vor unserem selbst-geruderten Ausflug auf den See haben wir uns nach Ankunft und zur Abkühlung eine Dampferfahrt nach Luzern gegönnt (in teils eher eigenwilliger Körper-"Haltung") und irgendwie… fühlte ich mich ein weiteres Mal an Asterix erinnert und es sollte an diesem Wochenende nicht das letzte Mal sein.

Die Tour, die uns am folgenden Tag erwartete, war verglichen mit anderen Touren gar nicht so lang, aber es war schon am frühen Morgen sehr heiß, und als wir nach ausgiebiger Beratung der Route unseren gastgebenden Ruderclub verließen, wurde es auch noch wellig. Sehr wellig! So manche(r) fühlte sich von aufkommender Seekrankheit geplagt. Zumindest ich werde künftig nicht mehr über Wellen auf dem Starnberger See klagen. Boote waren weniger die Verursacher als vielmehr der Wind, der stetig blies und obwohl er uns die Tour mitunter schwer machte, waren die Besatzungen doch guter Laune.

Trotz dieser Umwelteinflüsse haben wir eine stattliche Tour von ca. 25 km absolviert und waren dann abends, allerdings nicht nur wegen der Tour selbst sondern auch wegen der Umstände in der Nacht vorher, "geschafft".

Vom Vortag beeindruckt und entsprechend respektvoll traten wir am Sonntag die Rückfahrt an, die sich dann schon fast als "ein Klacks" entpuppte – von Küssnacht zurück nach Luzern: im Verhältnis nicht weit und zu unser aller Überraschung auf dem Hauptsee auch erstaunlich ruhig. Nach den Anstrengungen des Vortages ein angenehmer Ausflug – so dass wir eine entsprechend entspannte Ankunft in Luzern hatten.

Alles in allem war die Fahrt wieder einmal sehr gelungen und mein persönlicher Dank geht an den Organisator Thomas und die nette Truppe!

Text/Fotos: GS/mrsv