Sensationeller Sieg

23.7.2018

DTYC Horst-Nebel-Preis

Beim 32 Boote umfassenden Startfeld des Horst-Nebel-Preises der H-Boote im DTYC belegte die Crew um Marcus Funke mit Thomas Thallmair und Marco Casalini den ersten Platz.

Das Besondere: Der Crew gelang es nicht nur in der Gesamtwertung zu siegen, sondern in den Wettfahrten 1, 2 und 3 jeweils den ersten Platz zu belegen!

Schade: Ausser der Sieger-Crew hat kein weiteres Boot vom MRSV an der Regatta teilgenommen.

Ergebnisliste

Bericht von Fritz Hauger:

Monika und Klaus Nebel überreichten den Pokal v.li. Klaus Nebel, Marcus Funke, Marco Casalini, Thommas Thallmair, Monika Nebel Thallmair
Dank Thommy Thallmair an Bord von Marcus Funke vom MRSV gab es gefühlt dann doch einen Heimsieg. Gratulation an die gemischte Crew, die durch Lasersegler Marco Casalini, ebenfalls vom MRSV, ergänzt wurde. Nachdem am Samstag nach der Eröffnung durch Christian Teichmann einfach kein Wind aufkommen wollte, wurde erst am Sonntag gesegelt. Dort konnte Wettfahrtleiter Martin Bittner vier gute Wettfahrten bei 10-12 kn Wind durchziehen. Vom DTYC waren 9 Boote gemeldet. Fritz Hauger Rang 8, Sepp Thallmair 10, Jörg Schiefelbein 15, Francisca Gründobler 16, Gerd Hedemann 17, Thomas Holtmann, 24 und Odin Grupe 25. Die weiteren Boote des DTYC scheinen teilweise aus Zucker konstruiert zu sein, da ein Auslaufen im strömenden Regen am Sonntag nicht möglich war.

Mit starkem Regen und wenig Wind begann am 21. Juli 2018 der erste Wettfahrttag um den Horst-Nebel-Preis, für den sich 31 H-Boote im DTYC angemeldet hatten. Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgte durch den 2. Vorsitzenden Christian Teichmann, der in seiner Ansprache auch dem überraschend 2018 verstorbenen H-Boot-Flotten-Obmann am Starnberger See, Robert Huber, gedachte. Ein leckeres von den H-Boot-Seglern des DTYC gestiftetes Weißwurstfrühstück mit Weißbier half, die wetterbedingt schlechte Moral zu heben, auch wenn der Rest des Tages mit Schafkopfen, Gesprächen und Vorbereitungen auf den zweiten Wettfahrttag zugebracht werden musste. Höhepunkt war das von den Wirtsleuten Dana und Andreas Fink mit ihrem Team gezauberte mediterrane Grillbüffet mit Budweiser Bier vom Fass.

Da die Windvorhersage für Sonntag vielversprechend war, legte Wettfahrtleiter Martin Bittner die Auslaufbereitschaft auf 8:30 Uhr fest. Bei zunächst 7 bis 8 Knoten Wind aus Südwest und leichtem Regen wurde gegen 9:30 Uhr die erste Wettfahrt gestartet. Im Tagesverlauf frischte der Wind auf 10 bis 12 Knoten auf, drehte langsam auf West, und der Regen ließ endlich nach. So konnten bei drehenden Winden insgesamt vier spannende Wettfahrten ausgetragen werden. Diszipliniert ging es zumindest bei den ersten drei Starts zu, nur beim 4. Start bekamen 6 Schiffe den Einzelrückruf des Wettfahrtleiters zu spüren. Insgesamt wurde fair gesegelt und es gab keine Arbeit für den Obmann des Protestkomitees Dr. Walter Müller-Stoy.

Den Horst-Nebel-Preis errang souverän die GER 1708 mit Steuermann Marcus Funke und Vorschotern Thomas Thallmair DTYC und Marco Casalini mit drei 1. Plätzen in den Wertungswettfahrten.

Übergeben wurde der Pokal für den Gesamtsieger vom Bruder des Stifters, Klaus Nebel. Die Bootslaterne für das beste nicht am Starnberger See beheimatete Boot (2. Platz der Gesamtwertung) ging an die GER 1695 mit Steuermann Jörg Bleiholder vom Ammersee/DSC. Bestes DTYC-Ergebnis (8. Platz der Gesamtwertung) erzielte die GER 1658 mit Steuermann Fritz Hauger und den Vorschotern Dr. Michael Lohner und Prof. Wolfgang Caselmann. Der Lutz-Braklo-Erinnerungs-Preis für den ersten Leidtragenden erhielt die GER 1378 mit Steuermann Mathias Bell. Insgesamt war der Horst-Nebel-Preis trotz widriger Wetterbedingungen wieder ein tolles Segelereignis für uns H-Bootsegler.