Münchener Ruder- und Segelverein "Bayern" von 1910 e.V.
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Aktuelles

Regensburger Wanderrudertage
Bericht (22. bis 24. Juli 2016)

Bericht vom 23. August 2016

Wir, das waren: Claus Calori als Organisator, Janni Bez, Vitaly Baziyan, Ute Hamann-Auer, Max und Inge Eck. Im Regensburger Ruderclub trafen wir uns auf der Terrasse mit weiteren Ruderern aus insgesamt 11 (!) bayerischen Clubs und genossen dabei den Blick auf die nahe Donau. Gegen Abend führte uns Andreas Fischer, der von der Regensburger Seite die Wanderrudertage organisiert hatte, freundlich und kompetent durch die Altstadt, wusste viel zu erzählen zu der langen und wechselvollen Geschichte dieser wunderbaren und im Kern noch mittelalterlichen Stadt. Das Wetter passte wirklich zur Kulisse, Regensburg gilt ja manchen als die nördlichste Stadt Italiens. Auf den kopfsteingepflasterten Plätzen saßen die Menschen wie zu einem gemeinsamen Fest.

Regensburger Wanderrudertage

Am nächsten Morgen, dem Samstag, ging es bei strahlendem Wetter gegen 9 Uhr los – ruhig und völlig stressfrei. Andreas hatte alles bestens vorbereitet, z.B. uns sechs auf sechs Boote verteilt, so dass wir jeweils mit unseren netten Gastgebern in Ruderkontakt und ins Gespräch kommen konnten. Zunächst ging es unter der Steinernen Brücke durch donauabwärts Richtung Walhalla, wo unsere zehn Boote, bis auf eine Ausnahme alles Vierer, weit auseinander gezogen (vorher kleine Schleuse) in einem Altwasser eintrafen. Zwischen Baumlücken tauchte die Walhalla auf.

Regensburger Wanderrudertage

Dann ging´s zurück zum Mittagessen. Inzwischen war es recht heiß und wir alle vor allem durstig. In einem Biergarten direkt bei der Steinernen Brücke, dem Spitalgarten, einem wunderbaren Ort unter hohen Kastanien, verbrachten wir zwei Stunden gemütlich und genüsslich, was eher einem vergesslichen Kellner als unserem Zeitplan geschuldet war, was wir aber gar nicht bedauerten. Für den restlichen Nachmittag steuerten wir den nahen Regen an, den wir noch ein Stück aufwärts ruderten. Anschließend ging es zurück zur großen Schleuse und zum Club. Nach dem Wegräumen der Boote wurde dann gemeinsam in der Altstadt gegessen.

Der Sonntag verlief ähnlich erfreulich. Bei herrlichem Wetter starteten wir donauaufwärts und bogen bald in die Naab ab. Vor uns tat sich eine grüne Idylle auf. Wir ruderten neben oder unter umgefallenen Bäumen, ab und zu an einem kleinen Dorf oder einem Kloster vorbei. Es wurde immer stiller, nur einige Angler, Schwäne und Enten teilten sich mit uns den Fluss. Bevor wir den Rückweg antraten gab es Mittagessen auf dem wunderbar gelegenen Campingplatz in Distelhausen. Zurück auf der Terrasse des Clubs wurden wir zum Abschluss noch mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. - Ein richtig schöner Kurzurlaub.

Unser herzlicher Dank geht an die Organisatoren, vor allem Andreas Fischer.

Ute Hamann Auer und Inge Eck

Datum: 23.08.2016 - Text/Fotos: Ute Hamann Auer und Inge Eck